
AGB
AGB / Nutzungsbedingungen
Allgemeine Geschäftsbedingungen der anibene UG (haftungsbeschränkt), Hasengasse 6, 61118 Bad Vilbel (Marke „HR Future Group”), für die Nutzung der Produkte „HFG Future Leadership 360” und „HFG Conversation Trainer”.
§ 1 Geltungsbereich
(1) Diese AGB gelten für alle über https://www.hrfuturegroup.com sowie sonstige Vertriebskanäle der anibene UG (haftungsbeschränkt), Marke „HR Future Group” (nachfolgend „Anbieterin”), geschlossenen Verträge mit Unternehmer:innen (B2B). „Unternehmer:in” ist jede natürliche oder juristische Person oder rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Vertragsschluss in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt (§ 14 BGB). Ein Vertragsschluss mit Verbraucher:innen ist nicht vorgesehen.
(2) Abweichende Bedingungen der Kund:in werden nur Vertragsbestandteil, wenn die Anbieterin ihrer Geltung ausdrücklich schriftlich zugestimmt hat.
§ 2 Vertragsgegenstand
(1) „HFG Future Leadership 360” ist eine B2B-Dienstleistung, die als Einmallizenz erworben wird. Die Freischaltung erfolgt innerhalb von 48 Stunden nach Bestätigung der Bestellung.
(2) „HFG Conversation Trainer” ist eine SaaS-Anwendung mit monatlichen und jährlichen Abonnementmodellen. Ein kostenfreier Testzugang kann angeboten werden, ist jedoch nicht Standard.
(3) Die genauen Leistungsumfänge ergeben sich aus der jeweiligen Produktbeschreibung auf der Website zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses.
§ 3 Vertragsschluss
(1) Die Produktdarstellung stellt kein verbindliches Angebot dar. Mit dem Anklicken des Bestell-Buttons gibt die Kund:in ein verbindliches Angebot ab.
(2) Die Anbieterin bestätigt den Eingang der Bestellung per E-Mail; diese Eingangsbestätigung ist noch keine Annahme. Der Vertrag kommt mit Versand der Annahmeerklärung bzw. spätestens mit Bereitstellung der Leistung zustande.
(3) Vertragssprache ist Deutsch. Der Vertragstext wird gespeichert; die Kund:in erhält Vertragsdaten und AGB mit der Bestätigung in Textform.
§ 4 Preise, Umsatzsteuer, Reverse Charge
(1) Es gelten die zum Bestellzeitpunkt ausgewiesenen Preise. Preise werden netto ausgewiesen; die gesetzliche Umsatzsteuer wird zusätzlich berechnet, soweit sie anfällt.
(2) Für grenzüberschreitende Leistungen an Unternehmer:innen mit Sitz in einem anderen EU-Mitgliedstaat gilt – sofern die Voraussetzungen erfüllt sind – das Reverse-Charge-Verfahren (§ 13b UStG / Art. 196 MwStSystRL). Die Kund:in teilt hierfür eine gültige USt-ID mit.
(3) Die Rechnungsstellung erfolgt manuell; die Zahlung erfolgt per Überweisung auf das angegebene Geschäftskonto. Eine spätere Umstellung auf automatisierte Zahlungsabwicklung bleibt vorbehalten.
§ 5 Bereitstellung, Zugriff
(1) HFG Conversation Trainer: Zugriff nach Freischaltung über die bereitgestellten Zugangsdaten.
(2) HFG Future Leadership 360: Freischaltung innerhalb von 48 Stunden nach Eingang der Bestellung inkl. aller notwendigen Daten.
(3) Eine 100%ige Verfügbarkeit wird nicht zugesichert. Geplante Wartungsarbeiten werden, soweit möglich, angekündigt.
§ 6 Laufzeit, Verlängerung, Kündigung (HFG Conversation Trainer)
(1) Das monatliche Abonnement läuft auf unbestimmte Zeit und ist zum Monatsende kündbar. Das Jahresabonnement hat eine Mindestlaufzeit von zwölf Monaten.
(2) Abonnements verlängern sich automatisch um den gewählten Zeitraum, wenn sie nicht rechtzeitig gekündigt werden.
(3) Ein Upgrade ist jederzeit möglich und wird sofort wirksam (anteilige Verrechnung); ein Downgrade wird erst nach Ablauf der laufenden Laufzeit wirksam.
(4) Die Kündigung kann per E-Mail an info@hrfuturegroup.com erfolgen. Das Recht zur außerordentlichen Kündigung bleibt unberührt.
§ 7 Nutzungsrechte
(1) Die Anbieterin räumt der Kund:in für die Vertragsdauer ein einfaches, nicht ausschließliches, nicht übertragbares Nutzungsrecht ein.
(2) HFG Future Leadership 360 ist eine Einmallizenz; eine Nutzung über den gebuchten Umfang hinaus ist ohne separate Lizenz unzulässig.
(3) Eine Weitergabe an Dritte (insb. Sharing von Zugangsdaten) ist ohne ausdrückliche Zustimmung nicht gestattet.
§ 8 Pflichten der Kund:in
(1) Die Kund:in nutzt die Produkte nur im Rahmen geltender Gesetze und dieser AGB und stellt keine rechtswidrigen Inhalte ein.
(2) Die Kund:in wahrt die Vertraulichkeit ihrer Zugangsdaten und meldet unbefugte Nutzung unverzüglich.
(3) Die Kund:in ist für die datenschutzrechtliche Zulässigkeit der von ihr eingegebenen Beschäftigtendaten verantwortlich und informiert ihre Beschäftigten nach Art. 13/14 DSGVO.
§ 9 Gewährleistung, Haftung
(1) Es gelten die gesetzlichen Gewährleistungsrechte; Ansprüche verjähren – soweit gesetzlich zulässig – innerhalb eines Jahres ab Bereitstellung.
(2) Die Anbieterin haftet unbeschränkt bei Vorsatz, grober Fahrlässigkeit sowie bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit. Bei leicht fahrlässiger Verletzung wesentlicher Vertragspflichten ist die Haftung auf den vertragstypisch vorhersehbaren Schaden begrenzt. Im Übrigen ist die Haftung – soweit zulässig – ausgeschlossen.
(3) Die Beschränkungen gelten nicht für Ansprüche nach dem Produkthaftungsgesetz, bei Garantieübernahme oder arglistig verschwiegenen Mängeln.
§ 10 Datenschutz, Auftragsverarbeitung
Die Verarbeitung personenbezogener Daten ist in der Datenschutzerklärung beschrieben. Bei Einsatz der Produkte schließen die Parteien zusätzlich einen Auftragsverarbeitungsvertrag (AVV/DPA) nach Art. 28 DSGVO; der Entwurf wird auf Anfrage zur Verfügung gestellt.
§ 11 Änderungen der AGB
Die Anbieterin kann die AGB mit angemessener Vorlaufzeit anpassen, soweit dies aus rechtlichen oder produktbezogenen Gründen erforderlich ist. Änderungen werden in Textform mitgeteilt; widerspricht die Kund:in nicht innerhalb von sechs Wochen, gelten sie als genehmigt. Auf Frist und Bedeutung des Schweigens wird ausdrücklich hingewiesen.
§ 12 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt deutsches Recht unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ausschließlicher Gerichtsstand für Streitigkeiten ist der Sitz der Anbieterin, sofern die Kund:in Kaufmann/Kauffrau, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen ist.
(3) Sollten einzelne Bestimmungen unwirksam sein, bleibt die Wirksamkeit der übrigen unberührt.
Stand: Juni 2026.
Kanzlei-/Steuerberater-Prüfpunkt: Reine B2B-Ausrichtung im Bestellprozess technisch absichern (B2B-Eingangsprüfung). Sollte zukünftig an Verbraucher:innen verkauft werden, sind AGB um Verbraucherschutzregeln (Widerrufsrecht, § 309 Nr. 9 BGB, Kündigungsbutton § 312k BGB, Bruttopreise) zu ergänzen. Reverse-Charge-Klausel (§ 13b UStG) durch Steuerberater prüfen.
Bestell-Pflichtinformationen
Hinweis für Produkt- und Preisseite (B2B)
Auf den Produkt- und Preisseiten ist gut sichtbar folgender Hinweis zu platzieren (Empfehlung; auf der Website zu integrieren):
„Unsere Angebote richten sich ausschließlich an Unternehmer:innen i. S. d. § 14 BGB. Alle Preise verstehen sich netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer. Ein Verkauf an Verbraucher:innen erfolgt nicht.“
Folgende Informationen werden im Bestellprozess unmittelbar vor Abgabe der Bestellung klar und verständlich dargestellt:
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Wesentliche Merkmale der Dienstleistung (Produktname, Leistungsumfang, Laufzeit)
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Preis netto zzgl. gesetzlicher Umsatzsteuer
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Bei Abonnement: Mindestlaufzeit, automatische Verlängerung, Kündigungsfristen
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Bereitstellungstermin (nach Freischaltung bzw. innerhalb von 48 Stunden)
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Zahlungsart (Rechnung/Überweisung)
B2B-Kennzeichnung
Da beide Produkte ausschließlich an Unternehmer:innen verkauft werden, ist im Bestellprozess eine ausdrückliche B2B-Bestätigung einzuholen:
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„Ich bestelle als Unternehmer:in i. S. d. § 14 BGB. Eine Bestellung als Verbraucher:in ist nicht möglich.”
Zusätzlich: Pflichtfelder „Firma”, „USt-ID” (mit Plausibilitätsprüfung) und „Rechnungsanschrift”.
Bestätigung
Nach Abschluss erhält die Kund:in unverzüglich eine Bestellbestätigung per E-Mail mit Vertragsinhalt und AGB auf einem dauerhaften Datenträger.
